Vollhöfner Wald bei der Haspa

Pressemitteilung
Wer in den vergangenen Wochen in Finkenwerder einkaufen war, konnte sie in einigen Schaufenstern bewundern: Fotos des Vollhöfner Waldes, die das Biotop an der Alten Süderelbe in seiner Ursprünglichkeit und Einzigartigkeit zeigen.
Seit einigen Tagen ist die komplette Ausstellung mit dem Titel „EIN NATURPARADIES IN BILDERN“ in der Finkenwerder Haspa-Filiale zu sehen. Elf, teils großformatige, Fotos geben einen Einblick in das Naturidyll, das sich ohne menschliches Zutun in 55 Jahren entwickelt hat und vielen seltenen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum bietet.
Lange war der ‚Völli‘ in großer Gefahr – er sollte Logistikhallen weichen. Nach dem Einsatz von vielen Umweltverbänden und zahlreichen Bürger*innen beschloss der neue Hamburger Senat, auf das rund 45 Hektar große Gelände in Altenwerder West zu verzichten. Allerdings sollen andere Flächen für die Hafenerweiterung gesucht werden.
Die Klimaschutzinitiative Vollhöfner Wald begrüßt die Entscheidung des neuen Senats, fordert aber weiterhin, den Wald dauerhaft unter Schutz zu stellen und auf die Suche nach ‚Ausgleichsflächen‘ für Logistikhallen zu verzichten.
Die Ausstellung ist am Finkenwerder Norderdeich 92 zu den Öffnungszeiten der Haspa-Filiale zu sehen. Mo, Mi, Fr 9 – 13 Uhr und 14 – 16 Uhr, Di und Do 9 – 13 Uhr und 14 bis 18 Uhr.

1 Kommentar

    • Michael auf 15. Juli 2020 bei 17:26

    Moin,
    das ist ja eine sehr erfreuliche Entwicklung: Die Hamburger Sparkasse zeigt diese Ausstellung in ihrer Filiale in Finkenwerder und stellt sich damit auf die Seite der Umweltschützer!
    Vielleicht bewirkt das ja auch, das die Haspa einen solchen positiven Einfluss bei DEKA Investment, Nord LB und den anderen Sparkassen nimmt, die immer noch in umweltschädliche Unternehmen investieren. Und dass sie selbst wie z.B. die Sparkasse KölnBonn Ausschlusskriterien für ihre Kreditvergaben und Eigenanlagen entwickelt. Und dass sie natürlich auch ihren Kund*innen keine DEKA-Fonds zum Verkauf mehr anbietet!
    Michael, Mieter*innen-Initiative Wrangelstraße

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