Rechtsanwalt: Hamburger Polizei missbraucht Coronadaten für angebliche Zeugensuche

Dass die Datensammlungen im Zusammenhang mit den Corona-Schutzverordnungen anfällig für Missbrauch und damit datenschutzrechtlich bedenklich sind, haben wir schon berichtet. Nun schreibt dazu aktuell ein Rechtsanwalt auf Twitter:

Phillip Hofmann
@RA_PhilHofmann
2. Juli

Gerade n Anruf von @Davidwache bekommen.Die telefonieren die „Corona-Reg.-Liste“ eines Restaurants ab und dringen auf Hinweise zu einer mutmaßl nahe der Lokalität begangenen Straftat.Klingt nach nem Fall für den HmbBfDI

Phillip Hofmann
@RA_PhilHofmann
2. Juli

Neben #teamdatenschutz natürlich auch interessant für #teamstrafrecht, inwieweit Beweismittel, die möglw unter Verstoß gegen Datenschutzrecht erlangt worden sind, überhaupt im Prozess verwertet werden dürfen…

Antworten

@Manawyrm
2. Juli

Antwort an
@RA_PhilHofmann
@Davidwache und 3 weitere

Wird Zeit für einen fruit of the poisonous tree-Mechanismus in DE für solche Methoden

nowucme
@nowucme_sven

Antwort an
@RA_PhilHofmann
@digitalcourage und 4 weitere

Genau wegen solcher Datenschutzbedenken habe ich mich da noch nie mit meiner echten Identität eingetragen.”

Der vollständige Twitterthread hier.