Bundesgesundheitsminister Spahn für “Gesundheits-Nato”

„Die neue Allianz könne eine Art “Gesundheits-Nato” sein, sagte der CDU-Politiker der “Rheinischen Post”. Um schnell handlungsfähig zu sein, wenn in einem Mitgliedstaat ein Virus ausbreche, brauche es gemeinsame Strukturen, die auf Experten, Ärzte, Ressourcen zugreifen könnten.“ schreibt am 7. Juni 2020 die Augsburger Allgemeine.

Weiter heißt es: “Dann müsse man auch nicht 27 Mal nationale Reserven mit Schutzmasken anlegen, sondern könne eine europäische Reserve aufbauen…Auch soll der europäische Katastrophenschutz drastisch ausgebaut werden und künftig auch über eigene Flugzeuge, Hubschrauber und Feldlazarette verfügen. Das Budget für das Programm RescEU soll um zwei Milliarden Euro aufgestockt werden, wie der zuständige EU-Kommissar Janez Lenarcic Anfang Juni sagte…

Spahn äußerte sich erneut besorgt über Bilder dicht gedrängter Menschenmassen im Park oder auf Demonstrationen. “Wir haben gemeinsam viel erreicht. Nun haben wir es durch unser Verhalten selbst in der Hand, ob wir Deutschen den schwierigsten Teil der Pandemie hinter uns haben.” Das Coronavirus sei noch da, warnte er.”
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